Peaty and rare Lochindaal

Dear whisky friend,

Dear whisky lovers, it’s Wednesday again, so it’s time for a few words. This email may reach you later than usual today, but my computer said that it has done enough for me and wanted to quit. Since I am lucky to know IT people there was no data loss (which is usually the main problem with such things), but building a new device and integrating it into the existing network is a lot of work. But I am in good spirits that in a day or two everything will be back in place and all systems will run again.
There is still a lot to report, because even if the computer no longer wants to work, the world that surrounds us outside of the data streams continues to turn. Some events that are supposed to take place outdoors have been reinstated, so I will be able to personally greet you again in some places starting September. The after-work tastings in Mondos Genusswelt in Trier are also taking shape. I usually take a summer break in July and September, but since I already had an involuntary break this year, I would like to pamper you with good whisky even in the summer months. You will soon be able to read the exact dates with the respective topics in the event calendar and on Facebook.
Due to the computer problem, I only have one recommendation for you today, which is aimed at the friends of the well-done peat. It is a bottling from the Lochindaal distillery, most of which is better known as Port Charlotte. The Lochindaal distillery lasted exactly 100 years, from 1829-1929 and since then the buildings have been used by various businesses. In recent history there is a youth hostel as well as a car repair shop and a cheese factory. However, the warehouses behind the distillery, on a mountain slope, were used continuously by other distilleries, nowadays by Bruichladdich. So it was Bruichladdich, or its owner Remy Cointreau, who launched the plan in 2010 to reopen the distillery. Production was planned to restart in 2011 but the financial crisis thwarted that plan. However, we can assume that this project still exists and that it would soon be be implemented. For some time now, Bruichladdich has been producing bottlings under the name Port Charlotte – in tribute, so to speak – that come onto the market with a peat content of 40ppm. There are several independent bottlings but they are still considered relatively rare. Ian MacLeod Distillers bottled a single barrel in 2018. This whisky sold out in a matter of days, but I managed to get a few bottles of it. Have fun!

https://www.whisky.lu/product/port-charlotte-2003-14-y-o-ian-macleod-distillers-chieftains-series/

Sláinte!

Stephan


Liebe Whiskyfreund,

Liebe Whiskyliebhaber, es ist wieder Mittwoch, somit Zeit für ein paar Zeilen. Es kann sein, dass euch diese Mail später als gewohnt erreicht, aber mein Computer meinte, dass er genug geleistet hat und seinen Dienst jetzt quittieren möchte. Da ich das Glück habe, von in der IT belesenen Leuten begleitet zu werden, ist kein Datenverlust entstanden (das ist ja meistens das Hauptproblem bei solchen Geschehnissen), doch ist der Aufbau eines neuen Geräts und das Integrieren in ein bestehendes Netzwerk eine Menge Arbeit. Ich bin aber guter Dinge, dass in ein bis zwei Tagen alles wieder an seinem Platz ist und alle Systeme wieder laufen.
Es gibt trotzdem einiges zu berichten, denn auch wenn der Computer nicht mehr will, die Welt, die uns außerhalb der Datenströme umgibt, dreht sich weiter. Einige Veranstaltungen, die outdoor stattfinden sollen, sind reaktiviert worden, so werde ich euch ab September wieder an einigen Plätzen persönlich begrüßen können. Auch die Feierabendtastings in der Mondos Genusswelt, Trier, nehmen Gestalt an. Normalerweise mache ich im Juli und September eine Sommerpause, da ich dieses Jahr aber schon eine unfreiwillige Pause hatte, werde ich euch auch in den Sommermonaten mit einem Whisky verwöhnen wollen. Die genauen Termine mit den jeweiligen Themen werdet ihr in Kürze im Veranstaltungskalender und auch auf Facebook nachlesen können.
Aufgrund des Computerproblems komme ich heute auch nur zu einer Empfehlung für euch, die sich an die Freunde des gepflegten Torfs richtet. Es ist eine Abfüllung aus der Lochindaal Destillerie, den meisten besser unter dem Namen Port Charlotte bekannt. Die Lochindaal Destillerie überdauerte exakt 100 Jahre, von 1829-1929, seither werden die Gebäude von verschiedenen Gewerbebetrieben genutzt. In der jüngeren Geschichte findet man sowohl eine Jugendherberge, wie auch eine Autoreparaturwerkstatt und eine Käserei. Die Warehouses hinter der Destillerie, an einem Berghang gelegen, wurden allerdings ununterbrochen von anderen Destillerien genutzt, heutzutage von Bruichladdich. So war es auch Bruichladdich, respektive dessen Eigentümer Remy Cointreau, die 2010 den Plan auflegten, die Destillerie neu zu eröffnen. Ab 2011 sollte dort wieder produziert werden, doch die Finanzkrise machte diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Wir können aber davon ausgehen, dass dieses Projekt noch existent ist und die Realisierung in Zukunft stattfinden soll. Seit einiger Zeit werden von Bruichladdich Abfüllungen unter dem Namen Port Charlotte – also in Tribute sozusagen –  produziert, die mit einem Torfgehalt von 40ppm auf den Markt kommen. Unabhängige Abfüllung sind zu finden, doch gelten sie noch als relativ rar. Ian MacLeod Distillers hat im Jahr 2018 ein einzelnes Fass abfüllen können. Dieser Whisky war schnell ausverkauft, aber ich konnte noch ein paar Flaschen nachbekommen. Viel Spaß!

https://www.whisky.lu/product/port-charlotte-2003-14-y-o-ian-macleod-distillers-chieftains-series/

Sláinte!
Stephan