Dram of the week: May 18, 2018

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Dear Friends,
I’ve written previously about today’s distillery, Bunnahabhain. I like them, it could be because Bunnahabhain is the only distillery on the Isle of Islay that does not necessarily peat, I don’t know… Well, today is the last of the four new drams from the Entomology series by Liquid Treasures that I started telling you about 3 weeks ago. The first three bottlings of this series have been an absolutely pleasure to taste, so my expectations of this one were quite high to begin with.
Before I delve in. let me say a few words about Liquid Treasures — an independent bottler who has earned my utmost respect. A flawless production of individual barrels, not colored, not chill-filtered and always at barrel strength. Every whisky connoisseur knows that the whisky market is a fierce battlefield and that bottlers are struggling to get good material. Liquid Treasures have had a good approach and excellent success so far, and is always fully committed to delivering exceptional products. I am always looking forward to their new bottlings.

Now, back to our dram, Bunnahabhain, 28 y.o., 44.9%, Bourbon Cask, Entomology Series.

Color of rich amber – the barrel has been able to work its wonders for over 28 years and has done it very well. On the nose I get mango and freshly picked strawberries, of course, intertwined with a vanilla hue. A floral note runs through from the get go, but interesting one – something like a very dark balsamic scent. These are the first aromas that hit you and they make it clear that the dram is already very complex. It helps to give it a few minutes to breathe in. The whisky is very soft on the palate, velvety, very fine, and still voluminous. The 44.9% is barrel strength, it is clear that the whisky hasn’t been diluted. Aromas like pine nuts, honey melon and a fine nut note come out at first. Then the fruity notes changes direction towards those of pear compote, without being overly sweet. There are maritime notes on the second sip. The finish crowns the complexity of the dram. Long lasting, without being even the slightest peaty and no smoke. It gets saltier and drier, without tannins.

My conclusion: My expectations were high to begin with, and still this dram exceeded them! Very complex, very fine. Not your daily tipple, but a companion for special occasions. A dream dram for me, nothing more to desire for. If you have high expectations of your whisky, then this is a dram for you!

Sláinte!
Manfred
Liebe Freunde,
Über unsere heutige Destillerie, Bunnahabhain, habe ich schon des öfteren geschrieben. Könnte es daran liegen, dass Bunnahabhain die einzige Destillerie auf der Isle of Islay ist, die nicht zwingend torft und mir deshalb besonders sympathisch ist, lol? Nun, heute geht es um den letzten der vier neuen Whiskys der Entomology Serie von Liquid Treasures. Die ersten drei Abfüllungen dieser Serie haben mich absolut überzeugt, daher sind die Erwartungen an diesen schon recht groß.
Ein paar Worte möchte ich aber noch über Liquid Treasures verlieren, ein unabhängiger Abfüller, der sich meinen größten Respekt verdient hat. Eine blitzsaubere Produktion von einzelnen Fässern, weder gefärbt, noch kältefiltriert und immer auf Faßstärke. Jeder Whiskygenießer weiß, dass der Markt hart umkämpft ist und gerade die kleineren Abfüller Schwierigkeiten haben an ordentliches Material zu kommen. Umso höher ist das Vorgehen von Liquid Treasures wertzuschätzen, hier wird mit vollem Einsatz für das Produkt gearbeitet und sollte etwas nicht so sein, wie man sich das vorstellt, dann kommt es nicht in die Flasche. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Abfüllungen.

Zu unserem Dram, Bunnahabhain, 28 y.o., 44,9%, Bourbon Cask, Entomology Serie

Sattes Bernstein in der Farbe, hier hat das Fass über 28 Jahre wirken können und hat das auch reichlich getan. In der Nase habe ich Mango und frisch angeschnittene Erdbeeren, natürlich mit einem Vanilleton verbunden. Eine florale Note zieht sich von Anfang an durch und ich meine etwas wie einen sehr dunklen Balsamico vernehmen zu können. Das sind aber auch nur die ersten prägnanten Aromen, er ist schon in der Nase sehr komplex. Es schadet auch nichts ihm nach dem Ausschenken ein paar Minuten Zeit – und somit etwas Sauerstoff – zu geben. Am Gaumen erst sehr sanft, sehr fein, aber dennoch voluminös. Die 44,9% sind eine Faßstärke, man merkt direkt, dass hier kein Wasser zugesetzt wurde. Aromen wie Pinienkerne, Honigmelone und eine feine Nussnote sind die ersten Eindrücke. Die Fruchtigkeit geht jetzt in Richtung Birnenkompott, ohne dabei süß zu werden. Ich meine auch, dass sich die maritimen Aromen beim zweiten Schluck durchsetzen. Der Abgang setzt der Komplexität dieser Abfüllung die Krone auf. Langanhaltend, ohne dabei auch nur im geringsten torfig zu werden und auch kein Rauch. Ich meine er wird immer salziger, dadurch trockener, ohne Tannine auszubilden.

Mein Fazit: Die Erwartungshaltung war hoch, wurde aber noch übertroffen. Sehr komplex, dabei sehr fein. Kein Alltagströpfchen, sondern ein Begleiter für besondere Anlässe. Lässt für mich persönlich keinerlei Wünsche offen. Wer hohe Ansprüche an einen Whisky stellt, dürfte an diesem nicht vorbeikommen.

Sláinte!
Manfred

Hello,
I’m Manfred — the resident whisky connoisseur expert at The Luxembourgish Cask Selection. Each week I’ll share with you a dram that I tried and loved.

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Hallo,
Ich bin Manfred. Ich bin der Whisky-Experte bei “The luxembourgish cask selection”. Ich werde ihnen jede Woche einen Whisky vorstellen, der mich bei einem Tasting ganz besonders von sich beeindruckt hat.


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